Antwort auf: Vollkörper für 3D-Druck erzeugen

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#24776

dcuser
Keymaster

Hallo ape,

DesignCAD arbeitet mit Volumen- oder Körper-Modellen. Das spielt aber für die Erstellung der 3D-Druck-Datei keine Rolle. Beim Exportieren in das STL-Format werden die (Volumen-)Modelle in Flächen (Außenhülle) umgewandelt. Die „Füllung“ übernimmt die Begleitsoftware (Slicer) des 3D-Druckers. Hier kann man unter verschiedenen Formen wählen. (Anmerkung: Eine „Vollfüllung“ ist z.B. beim Kunstoff-Druck eher zu vermeiden. Hier wir eher mit 10% – 30% gearbeitet.)

Es sollte bei der Erstellung eines Modelles darauf geachtet werden, dass das 3D-Modell geschlossen ist (also quasi Wasserdicht). D.h. in der Außenkontur sollten keine Flächen fehlen.

>Kann ich irgendwie im Nachgang/Nach­hi­n­ein einem Objekt die Eigenschaft zuweisen, dass es sich um einen Vollkörper handeln soll?
Das kann man zwar nachträglich mit dem Befehl Körper definieren machen, aber das ist nicht sinnig. Wie gesagt, das STL-Format versteht eh nur Flächen.
Die Außenkontur (!) muss geschlossen sein.

Es gibt auch bei Bedarf Reparatur-Tools dazu.

Wenn der Dienstleister im STL-Format nach Körpern sucht, dann, sorry wenn ich das so schreiben muss, dann zweifle ich ein wenig an der Kompetenz des Dienstleisters.

Aber vielleicht helfen mal diese Tipps:

Wenn man Windows 10 einsetzt findet man dort den 3D Builder. Dort kann man eine STL-Datei öffnen. Beim Öffnen wird die Datei überprüft und gegebenenfalls „repariert“. Man kann die Datei dann wieder im STL- oder 3MF-Format speichern.

oder

Man meldet sich mit einem (kostenfreien) Microsoft-Konto bei https://tools3d.azurewebsites.net/ an und führt dort eine STL-Optimierung durch. Als Ergebnis erhält man jedoch nicht mehr eine STL- sondern eine 3MF-Datei.

Immer mehr 3D-Drucker-Hersteller unterstützt nun auch das 3MF-Format.

Viel Erfolg schon mal.

Beste Grüße,
DcUser