Teil eines addierten Körpers löschen

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Dieses Thema enthält 7 Antworten und 2 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Hartmut Brede vor 1 Woche, 5 Tagen.

  • Ersteller
    Thema
  • #22466

    Hartmut Brede
    Teilnehmer

    Ich habe mein erste 3D Zeichnung fertig. Habe alle Teile mit Körper addieren zusammengefügt.
    Ich wollte mir bei Conrad dies Teil drucken lassen. Dort stellte der Rechner einen Fehler
    Fest ( Teil hat keine Verbindung ). Also zurück zu DesignCad. Dazwischen lagen ein paar Tage
    und Rückgängig machen ging nicht mehr. Wie kann ich den Fehlerhaften Körper aus der Zeichnung enfernen ?
    Mit Körper subtrahieren und Schneiden hatte ich keinen Erfolg.

  • Autor
    Antworten
  • #22467

    Digibike
    Teilnehmer

    Hi!

    Könntest das Teil mal zeigen oder schicken?
    Vielleicht kann ich es sogar drucken…? 😉
    Dein Schiffslüfter fertig bekommen?

    Gruß, Digibike

  • #22468

    Digibike
    Teilnehmer

    Übrigens mach ich es für gewöhnlich so, dass ich komplexe Teile nicht
    zusammenfüge, sondern so speichere und dann zusammenfüge und als STL exportiere.
    Dann vermeide ich nämlich genau diese Probleme… In DesignCad ist nach dem
    Speichern nämlich nichts mehr Rückgängig zu machen… Das Undo funktioniert
    leider nur bis zu dem Speichern…!
    Und ganz böses Faul ist, etwas über mehrere Layer zu addieren/subtrahieren!
    Das funktioniert zwar, aber du hast dann auf dem einen Layer reste und wirst das
    nicht mehr los… Also immer sauber auf den Layer des gewünschten Ziels kopieren,
    den alten Layer am besten ausschalten und dann die Boolschen Operationen ausführen!
    Kommt für dein Problem etwas spät, ich weiß, aber schaun ´mer mal… 😉

    Gruß, Digibike

  • #22469

    Digibike
    Teilnehmer

    Hi,

    da bin ich nochmal…
    Leider gibts hier so manches nicht – z.B. Anonym Daten austauschen per PN…
    Wenn du magst, und dich eh ein wenig für 3D Druck interessierst, kann ich
    dir anbieten, dich bei uns im Forum zu regestrieren. Ist Browser-Adresse ist RF1000.de .
    Da bin ich eigentlich immer, da ich dort Mod bin (selbes Pseudonym – bin Faul, was das
    angeht… 😉 ). Dort kannst mir per PN das schicken, PDF, wo es genau klemmt wäre super,
    aber das würd ich eh vermutlich im Slicer sehen…).
    Wäre ein Vorschlag von meiner Seite. Muß ja nicht alles im Internet ausgetreten werden,
    was persönliche Daten etc. angeht.
    Aber so ganz ohne Ansicht, worum es da genau geht, ist eine Aussage schwierig – außer halt,
    wie du schon gemerkt hast, dass einfach Undo nach dem Speichern leider nicht mehr möglich ist.

    Gruß, Digibike

  • #22480

    Hartmut Brede
    Teilnehmer

    Hi,

    Sorry, war mein Fehler. Ich muß den Quader zum löschen natürlich erst als Körper definieren.
    Oh Wunder, plötzlich funktioniert Körper subtrahieren.
    Gründlich Nachdenken ist manchmal hilfreich. Aber ich übe noch.
    Der Lüfter hat geklappt. Dein Video hab ich Punkt für Punkt abgeschrieben und mir in Ruhe
    zu Gemüte geführt. Das Video war spitze.
    Derzeit Zeichne ich ein Rettungsboot David und kämpfe mit der Druckdatei von Conrad.
    Denen ist das Meiste zu dünn. Ein David im Massstab 1:100 ist nun aber mal sehr klein,
    und mit 5 cm Höhe und 2 mm Schaftstärken bleibt nicht viel Spielraum.
    Die Idee mit dem PN ist gut, werde mich aber erst einmal mit Conrad auseinandersetzen.

    Gruß Hartmut

  • #22482

    Digibike
    Teilnehmer

    Super, wenn du es schon hinbekommen hast!
    Das mit dem Rettungsboot… So feine Teile sind schwierig mit FDM (müßte ich selber mal sehen…).
    Brauchen irrsinnig lang und da sind Grenzen gesetzt. Rein von der Größe her würde ich sagen,
    das wäre was für den SLS-Druck.
    Ich weiß nicht, ob die einen im Printhub bei Conrad haben. Wenn nicht, versteh ich die Probleme…
    Ist auch nicht billig, da Resin gegenüber Filament extrem teuer ist (1 Kg Filament ist ab 20 Euro
    erhältlich, 1 L Resin ab ca. 100 Euro, und das Resin Becken nach dem Druck Reinigen dauert ca.
    halbe Stunde und das Becken hebt auch nur ein paar Druckaufträge, soweit ich das mitbekommen habe).
    Da kommen schnell ein paar Euros mehr zusammen, als man ursprünglich dachte…
    Aber, wie gesagt, sowas muß man sich anschauen um da was sagen zu können.

    Gruß, Digibike

  • #22483

    Digibike
    Teilnehmer

    Hi,

    da bin ich nochmal…
    Da du ja gerade lustig am konstruieren für den 3D Druck bist, wollte ich
    dir noch einen Tip geben, der dir böse Überraschungen eventuell erspart.
    Hoffentlich liest du das noch, bevor…

    Du wirst sicherlich etliche Deckaufbauten konstruieren, vermute ich…
    Hier gibt es einen kapitalen Fehler, der zwar am anfang funktioniert (problemlos druckbar),
    aber später durch sehr viel Bruch quittiert wird!
    Wenn du z.b. die Schiffslüfter oder die Rettungsbootaufnahmen (diese Kranlausleger, an denen die
    Boote aufgehängt sind – ich bin Flieger, erwähnte ich schonmal… Keine Ahnung wie die richtig heißen, Flugzeuge
    haben die halt nicht… 😉 ) usw. wirst die einfach auf dem Deck/der Kajüte (Lernfähig… 😉 ) draufzeichnen
    und der Drucker wird die auch drucken. Aber das wird, sobald irgendwas dagegen kommt, wegbrechen – ist nur „dran gebappt“…
    Das Geheimnis liegt darin, die aufbauten mit dem Deck (oder der Kajüte) zu verschmelzen! Dazu zeichnest du die Teile etwa
    die halbe Stärke des Decks/der Kajüte etc. an der Stelle tiefer. Dann kopierst du das Teil in einen anderen Layer. diesen
    Unsichtbar machen, nicht das du versehentlich den vom anderen Layer mit dem Teil subtrahierst…
    Dann das Teil vom Deck/Kajüte abziehen, so dass bis zur halben Tiefe des Bodens an der Stelle ein Loch mit exakt diesen
    Abmessungen entsteht. Nun das zuvor „gerettete“ Teil wieder zurück an die Stelle kopieren. Die beiden Teile aber nicht miteinander
    verbinden!!! Es sind nun also mehrere Teile, die aber Augenscheinlich nahtlos zusammen passen.
    Es ist ein wenig mehr aufwand, aber was passiert nun dadurch (für irgendwas muß der Unfug doch gut sein…).
    Nun, bei der bequemen variante, die man gern am anfang macht, wird das Teil nur „lose“ draufgebappt“ – sieht toll aus…
    Bei meiner beschriebenen Variante hat der Slicer plötzlich lauter Bauteile. Und was macht er bei Bauteilen? Sogenannte
    Outline Perimeter setzen, da es für ihn ja einzelne Körper sind und diese eine feste Außenstruktur brauchen. Nun hat das
    Loch eine solche stärkere (die ich auch noch im Slicer verschieden stark einstellen kann) und das Teil direkt darin ebenfalls
    solch eine Struktur. Diese sind fest miteinander vergossen – und extrem stark – kein Vergleich zu dem vorherigen, recht schnellen
    konstruieren…
    Kleiner Mehraufwand mit unheimlicher Wirkung!
    Meide auch Überhänge über 50 Grad max (besser 40 Grad). Dadurch wird kein sogenannter Support fällig. Reduziert Druckzeit und
    verbessert die Oberfläche.
    Mit Netfab (warum will ich nur immer Netscape schreiben…) Basic kann man kostenlos das Teil reparieren, weil mit ziemlicher
    Sicherheit falsch ausgerichtete Polygone beim Export sowie Löcher in der Struktur entstehen.
    Das liegt an der Arbeitsweise, wie DesignCad die CAD-Daten intern handelt. War einfacher und leichter zu händeln, Programmieraufwand
    geringer und teure Lizenzen damit umgangen. Aber dadurch muß beim Export das Modell in „Wasserdichte“ Polygonstrukturen übersetzt
    und als STL exportiert werden. Das klappt aber i.dr. nicht ohne Fehler. Daher muß man in aller Regel reparieren, um das „Wasserdicht“
    druckbar zu machen. daher der Tip mit Netfab.
    So, hoffentlich kamen die Tipps nicht allzu spät und helfen dir bei deinem Projekt! Hoffentlich seh ich mal Bilder davon…
    Klingt spannend!

    Gruß, Digibike

  • #22513

    Hartmut Brede
    Teilnehmer

    Hi,

    Danke für den Tipp.

    Habe den ersten Versuch bereits gestartet. War nicht ganz einfach. Das Schiff hat insgesammt 20 Stück Davids.
    Jeden einzelnen in Auftrag zu geben hätte 9,20 Euro pro Stück gekostet. Ich habe wegen unterschiedlicher Größe
    einmal 4 und zweimal 8 mittels kopieren in einer Zeichnung zusammengefaßt und mittels Steg zu einem Bauteil
    zusammengefügt. Kostenpunkt 10 Euro pro Gruppe. insgesammt 30 Euro sind dafür verschmerzbar.
    Die Firma Trinkle, die für Conrad arbeitet, hat den Auftrag akzeptiert und will bis Monatsende liefern.
    Ich bin sehr gespannt.

    Gruß Hartmut

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